A mix between dokumentation and art

Robiei als Basecamp

Hotel Albergo-Ristorante Robiei.
Nimm das Hotel wie es ist, es gibt kein anderes.
Aber irgendwie ist es ok.

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Die Zimmer sind gross, die Duschen ok.
Da Essen war nicht so dolle, aber doch irgendwie anständig. Die Kellner waren gut, aber sonst hatte ich das Gefühl, zwar bei einem Kumpel eingeladen zu sein, aber bei der Familie nicht willkommen zu sein. Das Frühstück war aus Plastikverpackungen. Das Übliche. Marmelade und Honig und so. Es war kein Problem, Cappuccino zu bestellen. Allerdings lagen von Tag zu Tag weniger Plastik auf dem Tisch. Wer zwei Wochen bucht, hat wahrscheinlich nach 10 Tagen kein Frühstück mehr.
Man kann von diesem Hotel aus wirklich nette Touren machen. Das ist der springende Punkt.
Wir hatten ein Zimmer mit schlechter Aussicht bekommen, bei dem es aus dem Schrank stank (Zimmer 25). Dabei haben wir für drei Nächte gebucht. Das ist unklug bis frech, wenn Gäste für 4 Nächte im Voraus gebucht haben. Um 12:00 war das Zimmer nicht fertig, dann war ein Zimmertausch nicht möglich, weil um 1700 die nicht besetzten Zimmer nicht fertig sind.

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Drei Touren im Überblick

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Wanderung über Arzo und den Lago Bianco

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Tourenbeschreibung Arzo

Der Weg nach oben ist kein leichter.
Er ist steil, schmal und nicht immer leicht zu finden.

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Es ist hilfreich, wenn man trittsicher ist und mit den Wanderstöcken umgehen kann. Oben angekommen, blickt man auf den Stausee Lago del Cavagnöö.
Der Abstieg:
Beim zweiten See, dem Lago Bianco, ist ein Steinbruch, dort links abbiegen. Geradeaus führt der alpine Weg nach Robiei. Der Weg links ist zwar nicht alpin, aber kurz vor der Talsperre etwas ausgesetzt.
Später geht auf der Strasse lang. Die kann links verlassen werden. Es ist ein schöner Weg, aber ACHTUNG.
Hinter den Steinhäusern (Lielpe) kommt eine kleine Holzbrücke, die nahmen wir nicht, sondern gingen weiter. Vielleicht war das der Fehler. Irgendwann wurde es komisch. Der landschaftliche Einschnitt wurde grösser und tiefer, die Strasse rechts, lag jetzt tiefer als unser Weg. Das ist der Weg zur Basodino-Hütte. Der Weg ist nix für Leute, die nicht schwindelfrei sind. Wir mussten wenden, was allerdings zeitlich kein Verlust war.
In dem Moment, wo der Weg auf der linken Seite in die Höhe geht und der Einschnitt rechts tiefer wird, ist man auf dem Weg zur Hütte.
Genau in dem Moment geht der bessere Weg nach rechts zur Strasse, die hier noch etwas höher liegt. Dort sieht man auch die schönen kleinen Pools vor dem Wasserfall. Super.
Entfernung: 9,5 km
Dauer: 4 Stunden, 36 Minuten und 55 Sekunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2,1 km/h
Minimale Höhe: 1838 m
Maximale Höhe: 2448 m
2D-Höhendiagramm

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Der Gletscherweg

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Tourenbeschreibung Gletscherweg

Eigentlich ist es von weitem schon zu sehen. Unter dem Gletscher sind blankgeschliffene Felsplatten, die nicht steil sind. Es sieht einfach aus

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und es ist einfach. Jedenfalls unter dem Gletscher. Der Weg dorthin, verlangt an einigen Stellen allerdings ein Mindestmass an technischen Fertigkeiten. Die ersten 200 m des Aufstiegs sind gleich die anspruchsvollste Passage: Ein schmaler, etwas ausgesetzter, aber mit einem Seil ausgestatteter Pfad führt steil den Hang hoch. Danach geht es wesentlich einfacher weiter. Nichts Ernstes, nicht wirklich ausgesetzt, aber ein langer und teilweise sehr steiler Weg nach oben. Beim Abstieg ist es nur hinter den Felsplatten steil. Ein kurzes Stück, dass etwas unbequem ist. Der Rest ist reine Routine. Aber Achtung! Auf einem Hochplateau gibt es zwei Wege nach Robiei. Der Weg über den Lago di Zött, ist sehr steil. Geradeaus über die Ebene kommt dann der Weg, der an der Hütte Randinascia vorbeiführt. Die ist aber nur in Sichtweite, nicht näher. Hier geht es durch das wunderschöne Hochtal zurück. Das letzte Stück, hinunter nach Robiei, ist auch steil, aber wesentlich erträglicher.
Entfernung: 9,8 km
Dauer: 5 Stunden, 44 Minuten und 33 Sekunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 1,7 km/h
Minimale Höhe: 1887 m
Maximale Höhe: 2437 m

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Die Randinascia Hochebene

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Tourenbeschreibung Randinascia

Der Weg ist leicht zu finden und technisch einfach.
Es ist so schön dort oben, dass man es kaum malen könnte.

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Auf dem Rückweg entschieden wir uns, durch das schöne Seitental zu laufen. Dort, wo die kleinen Bäche so schön mäandern. Einfach rein, ins weglose Gelände. Das birgt natürlich Gefahren. Besonders die, steckenzubleiben, weil es nicht weitergeht. Wir hielten uns nah an der Flanke des Hügels, und überquerten im letzten Drittel den ersten Einschnitt. Dort trafen wir dann auf einen Wanderweg. Es ist wirklich erstaunlich, wie die netten kleinen mäandernden Bäche, grosse Canyons in die Landschaft schneiden. Das war von unserem Startpunkt aus nicht ansatzweise zu sehen. Eine schöne Tour bei schönem Wetter.
Entfernung: 7,4 km
Dauer: 4 Stunden, 15 Minuten und 37 Sekunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 1,7 km/h
Minimale Höhe: 1913 m
Maximale Höhe: 2295 m

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